9. April 2019
von Alexander Kallenbach
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Mobile Endgeräte in der Schule – Was ist die beste Wahl?

Vorbemerkungen

Digitalisierung ist seit einigen Jahren schon eines der Themen, welches sich auf alle Lebens- und Arbeitsbereiche auswirkt. Die Schulen und die Schulpolitik sind hier keine Ausnahme. Ausdruck findet dies u. a. im Medienkompetenzrahmen NRW (folgend MKR), welcher wiederum auf einem KMK Beschluss des Jahres 2016 basiert und der als Ziel ausgibt, die Schülerinnen und Schüler „zu einem sicheren, kreativen und verantwortungsvollen Umgang mit Medien zu befähigen und neben einer umfassenden Medienkompetenz auch eine informatorische Grundbildung zu vermitteln.“

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Laut dem MKR sollen alle Schülerinnen und Schüler, die im Schuljahr 2018/19 eingeschult werden oder in die Sekundarstufe I eintreten, am Ende ihrer Pflichtschulzeit gesetzte Kompetenzen erwerben. Dies soll nicht Auftrag eines bestimmten Faches sein, sondern Medienbildung soll Auftrag aller Fächer sein. Es ist klar, dass die bisher an den meisten Schulen betriebenen Computerpools für die Abdeckung dieser Aufgaben nicht mehr ausreichen werden. Da Räume in Schulen meist eine knappe Ressource sind, wird dabei mobilen Endgeräten eine entscheidende Bedeutung zukommen. Doch welches Endgerät ist das beste für die Schule?

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3. Januar 2019
von Alexander Kallenbach
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Abfallkalender Lüdinghausen im iCal-Format und neue Abfall-App

Leider wurde der Support für die alte Abfall-App des Kreises Coesfeld eingestellt, welche bisher recht zuverlässig über anstehende Leerung der Mülltonnen informierte. Im PlayStore und im AppStore von Apple ist die App auch nicht mehr zu finden. Zwar gibt es eine Nachfolge-App, die allerdings bisher vernichtende Kritiken erhält.
Der Wechsel dieser Apps ist anscheinend auch noch nicht bis zur Redaktion des Abfallkalenders Lüdinghausen durchgedrungen. (Auch ich wurde erst durch einen Mastodon-Nutzer auf diese neue App aufmerksam gemacht) Auf diesem wird weiter die alte App beworben. Genauso wird sie auch weiter auf der Seite der Wirtschaftsbetriebe des Kreises Coesfeld verlinkt, was nicht funktionieren kann, da sie nicht mehr in den Stores zu finden ist. Außerdem wird vor Einschränkungen im Betrieb gewarnt wird, womit wahrscheinlich jedoch schon die neue App gemeint ist.
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13. Februar 2018
von Alexander Kallenbach
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Eine eigene Searx-Instanz unter Ubuntu 16.04 aufsetzen

Nachdem ich eine eigene Instanz von Searx, die searx.site aufgesetzt habe (zu der ich auch mein erstes Firefox-Addon veröffentlicht habe), wurde ich von einigen angesprochen, die Fragen zur Installation hatten oder bei denen es Probleme gab. Des Weiteren gibt es anscheinend bisher keine Anleitung, die z.B. auf das zusätzliche Einrichten des Filtron Proxys zum Schutz von Searx eingeht oder die die Einrichtung von Nginx mit Letsencrypt thematisiert. Daher ich beschlossen mich hier an einer Anleitung zu versuchen.

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10. Februar 2018
von Alexander Kallenbach
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searx.site – Eigene Instanz der Metasuchmaschine

Schon lange strebe ich danach mich möglichst unabhängig von Google und anderen Konzernen zu machen, die meine Daten verwerten. So nutze ich einen selbst betriebenen Mailserver, den ich mit iRedMail aufgesetzt habe, nutze Nextcloud mit Collabora Online. Ich habe zwar noch Accounts bei kommerziellen Sozialen Netzwerken, doch eigentlich nutze ich seit kurzem nur noch meinen Mastodon-Account, auf der Instanz, die ich vor einigen Wochen aufgesetzt habe. Als Suchmaschine habe ich bisher sowohl auf meinem Smartphone, als auch auf meinen Rechnern StartPage als datensparsame Google-Alternative verwendet.

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16. Januar 2018
von Alexander Kallenbach
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The Fediverse strikes back – Mastodon und die Hoffnung auf eine Befreiung unserer Sozialen Netzwerke

Der Aufschrei war zu Recht groß, als Twitter letzte Woche den Account des Satire-Magazins Titanic sperrte. Doch was war geschehen? Alles begann mit einer geschmacklosen Pöbelei in Form eines Twitter-Tweets der reaktionären, radikal-erzkonservativen Herzogin von Oldenburg, der AfD-Politikerin Beatrix von Storch. Der Tweet hatte zu einer ganzen Reihe an Anzeigen geführt. Soweit erst einmal nichts ungewöhnliches. Twitter sperrte daraufhin den Account der rechten Politikerin mit dem Verweis auf „Verstoß gegen Regeln über Hass-Inhalte“ für 12 Stunden.


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