Freifunk: Unterstützung zur Sicherung der Freifunk-Infrastruktur

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Freifunk ist eine tolle Sache. Man kann seinen Gästen – egal ob privat oder im Geschäft – mit freiem WLAN und Internet versorgen, ohne sich Sorgen über die Störerhaftung zu machen. Dass es einen Bedarf nach einer solchen Lösung gibt, im WLAN-Entwicklungsland Deutschland, kann man am Erfolg des Freifunk-Projektes sehen. Und seit einigen Monaten macht Freifunk wieder noch mehr Spaß, seit nämlich die Aufteilung in mehrere Teilnetze, so genannten Domänen, vollzogen wurde, besticht das Freifunk-Netz wieder durch eine angenehme Geschwindigkeit. Doch im Hintergrund wurden die letzten Monate nicht nur technische Probleme mit Bravour gelöst, sondern auch administrative. Denn unbemerkt von der Öffentlichkeit ergab sich für Freifunk Münsterland im letzten Jahr ein großes Problem.



Und zwar machte das Finanzamt deutlich, dass Spenden an die Warpzone zur Unterstützung von Freifunk nicht für die Bereitstellung von Infrastruktur (Server u.a.) ausgegeben werden dürften und dass bei Zuwiderhandlung unter Umständen sogar die Gemeinnützigkeit der Warpzone bedroht sein könnte. Das bedeutete, dass schnell eine Lösung gefunden werden musste, um z.B. den Betrieb der Server langfristig zu sichern. Zunächst übernahmen einige Privatpersonen die Kosten für den Serverbetrieb – man kann ihnen nicht genug danken – und gleichzeitig wurde nach Lösungsmöglichkeiten gesucht.
Gefunden wurde sie in der Gründung eines neuen, nicht gemeinnützigen Vereins, des Fördervereins Freie Infrastruktur e.V. (kurz FFI). Dieser hat seine Arbeit aufgenommen, d.h. es können jetzt Gelder an diesen angewiesen werden, die die Freifunk-Infrastruktur absichern. Zu betonen ist hier nur, dass es sich bei den gezahlten Beträgen an den FFI nicht um absetzbare Spenden handelt, das der FFI nicht gemeinnützig ist und daher keine Spendenquittungen ausstellen kann. Die einfachste Möglichkeit Freifunk zu fördern ist sicherlich die Überweisung auf das Konto des FFI:

Über die gezahten Beträge kann man sich natürlich auch eine Quittung erstellen lassen. Hierfür bittet der Vorstand um eine Benachrichtigung per Email.
Wer Freifunk regelmäßig unterstützen möchte und damit Freifunk nachhaltig sichern möchte, für den bietet sich eine Fördermitgliedschaft im FFI an. Hierzu einfach das Beitrittsformular herunterladen und ausgefüllt und unterschrieben entweder postalisch an die folgende Adresse schicken:

oder einscannt per Email an den Vorstand des FFI schicken. Also beteiligt euch zahlreich!

Autor: Alexander Kallenbach

Mein Name ist Alexander Kallenbach. Ich schreibe hier auf Scroom über alles mögliche – vor allem aber über IT. Hierbei interessieren mich besonders freie und/oder quelloffene Software sowie deren Entwicklung und Einsatz. Außerdem interessieren mich Auswirkungen von IT auf unser Leben. Hierbei ist die Nutzung von Daten und somit auch Datenschutz ein Themenbereich.

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