Bericht: So war die UbuCon 2016

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Meine Freude war groß, als ich vor einigen Monaten das erste Mal davon hörte, dass die diesjährige UbuCon, die die erste europäische UbuCon sein sollte, ganz in der Nähe, nämlich in Essen stattfinden sollte. Sofort nahm ich mir vor: da musst du hin!
Am letzten Wochenende war es dann soweit: es war UbuCon Zeit. Für mich nicht nur die erste europäische, sondern die erste UbuCon, die ich besuchen würde. Das Programm startete bereits am Freitag Nachmittag. Doch für mich ging es, da ich Freitag noch arbeiten musste, erst am Samstag los. Dann habe ich den ganzen Samstag und den halben Sonntag auf der UbuCon verbracht. Doch was bleibt? Wie war es? Sind die hohen Erwartungen erfüllt worden?


Das Programm

Schon vor Anreise habe ich viele Vorträge ausgemacht, die mich interessierten. Und ich muss sagen, dass die Veranstalter, der ubuntu Deutschland e.V., wirklich klasse Referenten aufgetrieben haben. Bis auf einen Vortrag, bei dem es Schwierigkeiten gab (u.a. war eine SD Karte im Gehäuse eines Raspberry Pi stecken geblieben), waren alle Vorträge, die ich gesehen habe, gut gemacht und haben mich in vielen Bereichen weiter gebracht oder haben mich auf neue Ideen gebracht. Vor allem hat es mir gefallen, dass das Programm Punkte bot, die sich an Entwickler, an Admins und an Anwender richteten. Für jeden war also etwas dabei und alle trafen sie daher auch auf einander, was ich als bereichernd empfunden habe.

Die Location

Ich denke, dass kein Bericht über diesjährige UbuCon ohne eine Erwähnung der Location auskommen kann. Veranstaltungsort war das Unperfekthaus in Essen. Von der Location war ich direkt bei Ankunft begeistert. Die Atmosphäre im Haus war toll. Dies liegt sicherlich auch am Konzept des Hauses. Das Unperfekthaus möchte verschiedene Welten miteinander verbinden. So gibt es Künstlerateliers, Tagungsräume, Werkstätten, eine angenehme Gastronomie-Bereich (wo wir spitzenmäßig verpflegt wurden) und ein angeschlossenes Hotel, einen Coworking-Space usw. usw.. In diese Vielfalt fügte sich, so habe ich es empfunden, die vielfältige Ubuntu-Community sehr gut ein und ich glaube, dass es nicht von Nachteil war, dass der eigentliche Plan die UbuCon an der Uni Duisburg-Essen durchzuführen, anscheinend nicht funktioniert hat.

Was bleibt? – Ein Fazit

Wie man sich anhand des Berichts schon denken kann, wurden meine Erwartungen übertroffen. Neben den ganzen gerade schon positiv aufgeführten Punkten ist es aber etwas anderes, was mich nachhaltig beeindruckt hat, nämlich die Community selbst. Ich war überrascht und angetan davon, dass nicht nur Ubuntu User aus Europa, sondern aus der ganzen Welt vertreten waren. Es herrschte eine sehr angenehme, offene und tolerante Atmosphäre. Wahrscheinlich hatte einer der französischen Teilnehmer Recht, als er meinte, dass es das wäre, was Ubuntu so stark machen würde: die Community.

Ich würde daher gerne bei der nächsten UbuCon wieder mit dabei sein. Dann würde ich mir allerdings auch ein Zimmer vor Ort nehmen, so dass ich auch die Social Events ganz mitnehmen kann. Den Organisatoren kann ich nur sagen: Tolle Veranstaltung! Vielen Dank!

Autor: Alexander Kallenbach

Mein Name ist Alexander Kallenbach. Ich schreibe hier auf Scroom über alles mögliche – vor allem aber über IT. Hierbei interessieren mich besonders freie und/oder quelloffene Software sowie deren Entwicklung und Einsatz. Außerdem interessieren mich Auswirkungen von IT auf unser Leben. Hierbei ist die Nutzung von Daten und somit auch Datenschutz ein Themenbereich.

2 Kommentare

  1. Hey Alexander,

    schön, dass es dir gefallen hat! Als Hauptverantwortlicher bei der Orga finde ich das natürlich toll zu hören. Leider nur keine Möglichkeit gehabt mit allen, so auch mit dir, zu reden. 😉

    Gruß,
    Sujee

    • Hey Sujee,

      wenn so viele Leute zusammen kommen ist das normal. Ich hoffe ja beim nächsten Mal wieder mit von der Partie zu sein und habe schon beschlossen dann auch vor Ort zu übernachten, so dass man mehr Zeit hat, um noch mit mehr Leuten sprechen zu können.

      MfG

      Alexander

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